A German JMS blog, doesn't seem to have been updated since June 2006.
http://joshuajung.blog.comI don't understand German, but for those that do.
From what I can gather from the Biographie, the writer doesn't mention Jeong's love for Adolph, and I'm pretty sure the rape charges were conveniently forgotten as well, as usual.
07. August 2006
Joshua Jung - Biographie
Joshua Jung wurde 1945 im ländlichen Südkorea geboren und wuchs auf in der Zeit des Koreakrieges und dessen Nachwirkungen. Seine Kindheit war geprägt von Armut und Hunger, der Arbeit auf dem Feld und dem christlichen Glauben. Schon früh stellte er sich die entscheidenden Fragen nach dem Sinn des Lebens und der menschlichen Existenz. Sein Ringen um Antwort führte ihn in die Berge, wo er jahrelang in der Einsamkeit Gott suchte und seine Fragen in Gebet und Meditation ausdrückte. Zwischen 1966 und 1969 diente er als Soldat im Vietnamkrieg, wo er das Grauen des Krieges und die Sinnlosigkeit hautnah erfuhr. Nach seiner Rückkehr begann er, auf der Grundlage seiner Erkenntnisse Menschen für den Frieden zu gewinnen und gründete seit 1978 zahlreiche christliche Gruppen und Projekte. Einen Höhepunkt seiner Arbeit, die sich in zahlreichen Schriften und Veröffentlichungen zum Thema Frieden und zu Fragen des Glaubens dokumentiert, bildet die Gründung des weltweiten Verbands GACP (Global Association of Culture and Peace), den Jung bis heute leitet. Im Jahre 2001 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Vereinten Nationen verliehen.
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Grundzüge der Philosophie des Friedens
Die Philosophie des Friedens lässt sich auf drei wesentliche Grundzüge in Jungs Biographie zurückführen: 1.) die Erfahrung von Armut und Hunger in seiner Kindheit, 2.) seine christliche Erziehung, spätere Kritik am Christentum und sein asketisches Leben in den Bergen, 3.) die Erfahrungen aus dem Vietnamkrieg. Aus diesen Grundbedingungen, der Rebellion Jungs gegen seine Umstände und seinem Ringen nach Antworten und Auswegen entwickelte sich seine heutige Lehre.
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1.) Jungs Kindheit
Die Jugendjahre Jungs waren geprägt vom Koreakrieg und der Hungersnot, die besonders die ländlichen Gebiete Korea traf. Jungs Eltern waren Bauern, er wuchs unter sechs Geschwistern auf, der Alltag bestand aus harter Feldarbeit und kargen Mahlzeiten. Schon früh beklagte er seine Lebensumstände und suchte nach Auswegen. Da er nur die Grundschule besuchen konnte, fühlte er sich immer ungebildet und dumm. Im christlichen Glauben fand Jung aus seiner Armut heraus und entwickelte ein Gefühl für wahre Werte - im körperlichen Hunger erkannte er den geistigen Hunger der Welt wieder. Sein Mangel an Bildung regte in ihm den Wunsch, neben weltlichem Wissen Weisheit und Wahrheit zu finden, sein Lehrbuch war dabei die Bibel. Im Glauben fand Jung auch Hilfe, seinen unbeherrschten Charakter (unbändiges Temperament) zu zähmen und Selbstdisziplin zu üben. Seine Suche nach Wahrheit führte ihn in die tiefen Berge Koreas, angetrieben von dem Wunsch, vom größten aller Lehrer - Jesus - zu lernen, den Jung im Gebet suchte. In seinen Sprüchen schreibt Jung: "Die Wahrheit ist eins, aber es gibt unterschiedliche Methoden sie zu beschreiben. Die Wahrheit an sich macht nicht halt vor religiösen oder nationalen Grenzen." So vereint Jungs Philosophie des Friedens heute die wesentlichen kulturübergreifenden Werte, die sich in allen Weltreligionen wiederfinden.
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2.) Christentum
In der Zeit nach dem Krieg erlebte der christliche Glaube in Korea eine besondere Blüte, und so wuchs auch Jung in einer streng gläubigen christlichen Familie auf. Tägliche Morgenandachten und sonntäglicher Gottesdienstbesuch gehörten zur Tradition. Doch die Hoffnung, die der Glaube versprach, schien sich in Jungs Leben nicht zu erfüllen. Die existentiellen Fragen des Lebens stellten Jungs Glauben auf eine harte Probe. Der wörtliche Glaube an die Bibel schien Jung suspekt - Berge ließen sich nicht so einfach wegbeten -, und so lernte er, dass die Bibel vor allem aus Gleichnissen besteht, hinter denen sich tiefere Bedeutungen verbergen, die es zu deuten gilt. Jung kritisierte auch, dass die Menschen zwar vom Glauben reden, aber nicht handeln: Glaube muss sich stets in der Handlung beweisen. Schließlich schien der Glaube, wie er ihn kennenlernte, den Anforderungen der Neuzeit nicht gerecht zu werden: Jung begab sich auf die Suche nach einer aktuellen und zeitgemäßen Offenbarung. Die tiefe Auseinandersetzung mit der Bibel und die intensive Hinwendung zu Gott im Gebet führten Jung dazu, die Kernbotschaften den Christentums neu zu entdecken. Seine Lehre befreit die christlichen Botschaft von allem überflüssigen Beiwerk und legt ihre Essenz frei, zudem gründet sie sich auf tiefe Spiritualität, namentlich auf eine persönliche Beziehung des einzelnen Menschen zu Gott. Zwei Kerngedanken ziehen sich wie ein roter Faden durch Jungs Werke: GOTT ALLEIN (Liebe Gott aus ganzem Herzen ...) und LIEBE DEINEN NÄCHSTEN (eine selbstlose Liebe, sogar dem Feind gegenüber) - beides Dinge, die man nicht allein glauben, sondern handeln soll.
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3.) Vietnamkrieg
Jungs Erfahrungen als Soldat im Vietnamkrieg stellten seine christlichen Grundwerte auf eine harte Probe. Im Krieg, wo das Leben des Einzelnen nichts gilt, und wo ethische Grundwerte schnell Kompromissen zum Opfer fallen, suchte Jung stets an seinem Versprechen festzuhalten, niemals einen Menschen zu töten. Unter schwierigsten Bedingungen und in gefährlichsten Situationen blieb Jung seinem Versprechen treu. In seinem Buch "Vietnamerlebnissse" schildet Jung, wie er in vielen Gefahren überlebte und trotzdem seiner Überzeugung treu zu bleiben. Der Vietnamkrieg führte Jung die ganze Sinnlosigkeit des Krieges und den tragischen Verlust von vielen Menschenleben deutlich vor Augen. Dies brachte ihn zu der Überzeugung, dass man das Leben lieben und den Wert des Lebens unbedingt erkennen soll. Im Motto "LIEBE DAS LEBEN" dokumentiert sich diese Überzeugung - Jung hat es häufig in Stein graviert oder auf Kunstwerken verewigt. Seit dieser Zeit setzt sich Jung in zahlreichen Initiativen dafür ein, ein Bewusstsein für den Frieden zu schaffen. "Der Friede beginnt im Herzen des einzelnen Menschen." - darum muss jeder Einzelnen zuerst Frieden mit sich selbst finden, Frieden mit Gott und dann mit den Mitmenschen. Unfriede entsteht durch Unwissenheit und Missverständnisse. Frieden kann entstehen, wenn man sich öffnet, und wenn man anfängt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltungen von GACP waren immer solche Gelegenheiten, den Frieden im praktischen Miteinander zu lernen. In seiner Eröffnungsrede der 8.GACP-Conference in Japan - am 60.Jahrestag des Atombombenabwurfs über Hiroshima - sagte Jung: "Die Liebe ist stärker als jede Atombombe. Lasst uns durch die Liebe, der stärksten Waffe, kämpfen für das Gute."
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4.) Kulturaustausch
Seit 1999 dient die Organisation GACP als weltweite Plattform für Begegnung und Austausch, mit dem Ziel, durch Kunst und Kultur einen nachhaltigen Frieden zwischen Menschen und Nationen lebbar zu machen. "Kunst und Kultur sind die Sprache des Herzens und des Geistes", und wir müssen wieder lernen, diese Sprache zu sprechen. Jungs Vision ist es, auch die Künste wiederherzustellen, damit sie dieser Aufgabe gerecht werden. Schon in den 80er Jahren gründete Jung hierzu die offenen Talentshows, die Fußballevents "Peace Cup" und seit 1999 die GACP Conference, ein jährliches internationales Kultur- und Sportfestival. Die Ziele von GACP sind: kulturübergreifende Werte zu vermitteln und umzusetzen, Gesundheit von Körper und Geist zu fördern, Menschen ein Forum zu bieten, ihre Talente zu entwickeln, und Offenheit und Spiritualität zu fördern.
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Joshua Jung - Veröffentlichungen
Seit 1999 widmet Joshua Jung sich intensiv dem Schreiben von Büchern, in denen er seine Erlebnisse und seine Lehren dokumentiert. Bisher erschienen sind: - Heavens Words My Words (4 Bände à 1000 Sprüche) - Das Weiße Buch (Ausgewählte Sprüche) - Spirituelle Poesie Bd. I & II - Vietnam-Erlebnisse - Das Buch der Rettung (3 Bände) ... weitere Titel sind in Vorbereitung. Bei Fragen und Lesewünschen schreiben Sie bitte eine Mail an:
providenz@freenet.de